KI-Agenten übernehmen Marketing-Arbeit. Die Frage ist, welche.
Agentic AI im Marketing wird gerade sehr laut diskutiert und sehr selten gezeigt. Diese Seite zeigt aufgesetzte Workflows, dokumentierte Ergebnisse und Abbrüche.
Experimentierraum
Agentische Systeme lassen sich nicht am Whiteboard beurteilen. Ich baue sie auf, lasse sie laufen und schaue, was übrig bleibt, wenn die Demo vorbei ist.
Offene Dokumentation
Jedes Experiment kommt mit Setup, Werkzeugen, Ergebnis und dem Teil, der nicht funktioniert hat. Der letzte Punkt ist meistens der interessanteste.
Offen für Austausch
Diese Seite verkauft nichts. Sie ist als Austausch mit anderen gedacht, die im Marketing an denselben Fragen arbeiten. Über Widerspruch, eigene Erfahrungen und Hinweise freue ich mich.
Vier Regeln, an die ich mich halte
Erst bauen, dann bewerten
Eine Einschätzung entsteht hier nach dem Aufbau, nicht davor. Der Aufwand ist höher, das Urteil hält länger.
Abbrüche gehören dazu
Ein Workflow, der nach zwei Stunden gescheitert ist, wird trotzdem veröffentlicht. Sonst entsteht genau das Bild, das der Debatte gerade schadet.
Marketing-Realität vor Tool-Faszination
Die Frage ist nie, was ein Agent kann, sondern welche Marketing-Aufgabe er in einem B2B-Team tatsächlich übernimmt und wer danach noch prüfen muss.
Zahlen nur, wenn sie belegt sind
Keine gerundeten Effizienzgewinne, keine Prozentwerte aus dem Bauch. Wo eine Zahl fehlt, steht keine.
Einordnung statt Hype
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Carsten Rexing
Ich arbeite seit siebzehn Jahren im B2B-Marketing und unterrichte nebenbei Marketing an der IU. Agentic AI beschäftigt mich, seit klar wurde, dass die interessanten Fragen nicht technischer Natur sind, sondern organisatorischer.
Diese Seite ist der Ort, an dem ich das ausprobiere, was sich im Unternehmensalltag aus guten Gründen nicht ausprobieren lässt.
Agentic AI im Marketing bezeichnet KI-Systeme, die ein Marketingziel eigenständig verfolgen, indem sie Aufgaben zerlegen, Werkzeuge auswählen, Zwischenergebnisse prüfen und bei Bedarf nachsteuern. Der Begriff wird synonym mit AI Agents im Marketing verwendet. Statt auf eine einzelne Anweisung zu reagieren, arbeitet ein solches System einen mehrstufigen Prozess ab, etwa von der Themenrecherche bis zum verteilungsfertigen Entwurf.
Wie sich das von KI-gestütztem Marketing unterscheidet, steht ausführlich in der Abgrenzung mit Vergleichstabelle.
Marketing-Automatisierung führt vordefinierte Regeln aus: Wenn Bedingung X eintritt, wird Aktion Y ausgeführt. KI-Agenten erhalten stattdessen ein Ziel und entscheiden zur Laufzeit selbst, welche Schritte nötig sind. Der vollständige Vergleich von vier Arbeitsweisen zeigt, wer die Schritte festlegt, wer das Werkzeug wählt und wo die Freigabe sitzt.
KI-Agenten im B2B-Marketing eignen sich heute schon für wiederkehrende Aufgaben mit klarem Prüfpunkt am Ende: Recherche-Aufbereitung, Erstfassungen von Texten, Formatanpassungen zwischen Kanälen und Datenabgleiche zwischen CRM und Marketing-Tools. Ein konkretes Beispiel: Ein KI-Agent recherchiert Wettbewerberinhalte, fasst sie zusammen und liefert einen Briefing-Entwurf. Inhalte, die direkt an Kunden gehen, brauchen weiterhin eine menschliche Freigabe.
Was Agenten heute zuverlässig leisten und wo sie an Grenzen stoßen, steht im Realismus-Check.
Ein Marketing-Team gibt bei KI-Agenten nicht die Kontrolle über das Ergebnis ab, sondern über den Weg dorthin. Der Agent entscheidet, in welcher Reihenfolge er recherchiert oder welches Werkzeug er aufruft. Das Ergebnis prüft und freigibt weiterhin ein Mensch.
Warum der Kontrollverlust leise passiert, ist aus Führungssicht beschrieben.
In Unternehmen greifen zu Recht Datenschutz-, Compliance- und Freigabeprozesse, bevor ein KI-Agent überhaupt starten darf. Auf agentic-ai-marketing.de laufen die Experimente bewusst ohne Unternehmensdaten und ohne Auftraggeber. Das ermöglicht es, Ergebnisse vollständig zu dokumentieren und zu veröffentlichen, inklusive der Fehlschläge.
Mehr zu meinem Hintergrund im B2B-Marketing in der IT- und Technologiebranche.
Agentisches Marketing ist die deutsche Bezeichnung für Agentic Marketing. Der Begriff beschreibt einen Arbeitsansatz, bei dem KI-Agenten eigenständig Teilaufgaben im Marketingprozess übernehmen: nicht ein einzelnes Werkzeug liefert ein Ergebnis auf Anfrage, sondern ein agentischer Workflow arbeitet mehrere Schritte ohne Zwischeneingabe ab.
Woran sich ein Agent im Alltag erkennen lässt, steht im Abgrenzungsartikel.
Ein Marketing-Agent ist ein KI-System, das ein konkretes Marketingziel erhält und den Weg dorthin selbstständig plant, durchführt und bei Bedarf korrigiert. Im Unterschied zu einem Marketing-Tool, das auf eine einzelne Eingabe reagiert, steuert ein Marketing-Agent einen mehrstufigen Prozess eigenständig, etwa Recherche, Textentwurf und Formatierung in einem Durchlauf.
Welche Werkzeuge das heute leisten, steht im Überblick über den agentischen Marketing-Stack.
Programmierkenntnisse sind für den Einstieg in agentisches Marketing nicht nötig. Werkzeuge wie Claude, ChatGPT oder n8n bieten visuelle Oberflächen, mit denen sich agentische Workflows ohne Code aufbauen lassen. Wer KI-Agenten tiefer in CRM oder Marketing-Automation integrieren will, profitiert von technischem Grundverständnis für APIs, Webhooks und Datenformate.
Womit Marketingleute anfangen sollten, steht im Tool-Überblick.
Die direkten Kosten für KI-Agenten im Marketing entstehen vor allem durch API-Aufrufe (tokenbasiert) und Werkzeug-Abonnements. Für ein einzelnes Experiment liegen sie oft im einstelligen Euro-Bereich pro Durchlauf. Die tatsächlichen Kosten sind die Arbeitszeit für Aufbau, Test und Pflege der Workflows. Auf agentic-ai-marketing.de wird bei jedem Experiment dokumentiert, was es an Zeit und Geld tatsächlich gekostet hat.
Was ein einzelnes Experiment an Zeit und Geld gekostet hat, steht im Erklärfilm-Experiment.
Agentic AI verändert vor allem, wie Marketing-Teams ihre Kapazität verteilen. Aufgaben, die bisher operative Zeit gebunden haben, etwa Recherche, Rohfassungen und Formatierung, werden an KI-Agenten delegierbar. Das ersetzt kein Team, verschiebt aber den Schwerpunkt hin zu Steuerung, Qualitätssicherung und Strategie. Im B2B-Marketing betrifft das besonders die Content-Produktion und die Kampagnenaufbereitung.
Drei Entscheidungen, die bald anstehen, betreffen genau diese Verschiebung.
Drei Risiken stehen beim Einsatz agentischer KI-Systeme im Marketing in der Praxis vorne: Qualitätsverlust ohne menschliche Prüfung, Datenschutzfragen bei der Verarbeitung von Kundendaten durch externe KI-Dienste und die Abhängigkeit von Anbietern, deren Modelle sich ohne Vorankündigung ändern können. Auf agentic-ai-marketing.de dokumentiert jedes Experiment deshalb auch, was nicht funktioniert hat und warum.
Wo KI-Agenten an ihre Grenzen stoßen, steht im Realismus-Check. Was der EU AI Act an Transparenz verlangt, steht hier.
Der Unterschied liegt im Umfang der Steuerung: Generative AI erzeugt einzelne Inhalte wie Texte oder Bilder auf Anfrage. Agentic AI orchestriert den Prozess drumherum, von der Recherche über den Entwurf bis zur Qualitätsprüfung. Der vollständige Vergleich von vier Arbeitsweisen ordnet auch KI-Assistenten und klassische Marketing-Automatisierung ein.